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Texanisches Kraftpaket mit Tiefgang

KONZERT Colin Brooks und Owen Temple überzeugen in der „Erbse'

Zwei profilierte Künstler aus dem texanischen Musik-Eldorado Austin, die Singer/Songwriter Colin Brooks und Owen Temple eröffneten am Dienstagabend den diesjährigen Veranstaltungsreigen in der „Erbse".

Vor fast 40 Zuhörern präsentierten sie solo oder im Duett feinste Americana-Musik, die sie nur mit Gitarre, Dobro und ihren Stimmen auf den Weg brachten.
In ihrem über zweistündigen Set übermittelten die beiden eine eher nachdenkliche bis düstere Betrachtungsweise des augenblicklichen Zustands der amerikanischen Gesellschaft. Ihre mit viel Tiefgang und Authentizität aufbereiteten Folk- und Country-Songs trafen den Nerv des Publikums.


Nachdem Owen Temple - ex-Frontmann der Band „Of Heathens" - zunächst im Alleingang seine Songs vorstellte, die von skurilen Charakteren, seltsamen Geschichten und schrägen Lebensläufen fernab der Main Route bevölkert sind, zeigte er auch im Duett mit Colin Brooks, dass er sich hinter dem legendären Townes van Zandt nicht zu verstecken braucht.


Während Owen sich als der bessere Songlieferant und Sänger erwies, brillierte der ruhig und gelassen wirkende Colin Brooks mit exzellenter Saitenkunst.
Die wechselweise agierenden Musiker machten bei ihrem Auftritt im kleinen Rahmen eine gute Figur. Demonstrierten die beiden doch, dass sie nicht die großen Band-Arrangements benötigen, um auf ihre Hörer zu wirken.