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Sonniger Blues gegen den Winlerblues

Phelps erwärmt Gemüter in der "Erbse"

Schneeschauern draußen vor der Tür der Dillenburger „Erbse" zum Trotz hat Sänger David Phelps Im Inneren des Lokals die Sonne aufgehen lassen.

Der in Barcelona lebende britische Songwriter und Gitarrist David Phelps löste mit seinen zwischen Blues, Country und Folkrock angesiedelten Songs Begeisterung beim Dillenburger Publikum aus. „That's Dillenburg", bemerkte ein Zuhörer amüsiert.
Der Londoner erwärmte mit seinen melancholischen, blues-lastigen Songs die Herzen. Das übliche Wehklagen über verlorene Liebe und das Wiederfinden derselben bleibt bei David Phelps' Stücken außen vor. Seine Betrachtungen des großen und kleinen Weltgeschehens, seine Geschichten über Einsamkeit und die darauf folgende Trunkenheit, sind Labsal für die Ohren.
David Philips singt sich mit klarer, kraftvoller Stimme ln die Liga eines Jack Johnson oder Ryan Adams und lässt in Sachen Gitanenkunst auch nichts anbrennen.

Selbst seiner selbstgebauten, dreisaitigen, aus einer Zigarrenschacntel gebauten Gitarre, in der zuvor exquisite kubanische Zigarren auf den Genießer warteten, entlockt er Töne, die nach Fernweh und exotischer Lebenslust klingen. Knapp und versehen mit einer Prise Ironie waren seine Ansagen, pointiert und ohne Längen waren seine Lieder, in denen er mit Akustik-Gitarre und Mundharmonika seine Spielart des Blues zelebrierte.
Zwei Stunden lang, aufgeteilt in zwei Sets, lieferte David Philips einen Auftritt ab, der nach einer Wiederholung ruft Die Veranstaltungsreihe der "Erbse" hat sich mit knapp 50 Konzerten längst zu einem Erfolgsmodell etabliert. Nächster Programmpunkt ist am 4. April das britische Trio „Ghost Train".