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Christoph Weiherer in der "Erbse"

Der Niederbayer Christoph Weiherer (33) ist ein Liedermacher. Mit Akustik- Gitarre und Mundharmo¬nika bringt er Geschichten aus dem alltäglichen Wahnsinn unters Volk. So bei seinem dritten Gig in der Dillenburger „Erbse".


Dort hatte er 40 Zuhörern und präsentierte sich - verbal und vokal - als unangepasster System-Kritiker präsentierte. Sozial- und gesellschaftskritisch sind die Themen, denen sich Weiherer in seinen Liedern widmet, die abseits der sattsam bekannten bayerischen Volkstümlichkeit gedeihen. „A Liad, a Freiheit und a Watschn", unter diesem Motto servierte er seinen Zuhörern einen Mix aus Kabarett und Musik, aus Anarchie und Ironie. Obwohl er seine Lieder und Texte im bayerischen Dialekt vortrug, verstand ihn das Publikum sehr wohl, nahm seine selbstironischen Vorschläge, sich mit subversiven Handlungen für mehr Zwischenmenschlichkeit einzusetzen gerne auf.
Weiherers „Heimatlieder", garniert mit Folk- und Blues-Elementen, erlaubten sich die Freiheit, die Freuden der Spaß-Gesellschaft genussvoll aufs Korn zu nehmen. Für Weiherer und seine Zuhörer war der Abend in der „Erbse" ein Heidenspaß. Konnte man doch einen „Volkssänger" erleben, der gut gelaunt seine Vorstellung von Folklore mit Hirn unter die Leute brachte.